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Letzte Aktualisierung: 03-Nov-2017
Kindermühle in Stichworten
Kinder

In unserer Kindertagesstätte werden bis zu 50 Kinder im Alter von knapp 1 Jahr bis zur Einschulung betreut.
Die Betreuung der Kinder findet in einer Krippengruppe mit Kindern im Alter von knapp 1 - ca. 3,5 Jahren, einer Gruppe mit Kindern im Alter von ca. 3 Jahren bis zur Einschulung und einer Gruppe mit Kindern im Alter von 2 Jahren bis zur Einschulung statt.
Dies ist zum einen die Gruppe der "Elchquerks" (ca. 10 Kinder U3) und zum anderen die Gruppe der "Löwenquerks" (ca. 20 Kinder Ü3). Seit dem Kindergartenjahr 2008/2009 ist die Gruppe der "Hasenquerks" hinzu gekommen (aktuell ca. 20 Kinder 2 - 6 Jahre).
In der täglichen Arbeit finden viele gemeinsame Aktionen statt, so dass es immer wieder fließende Übergänge zwischen den Gruppen gibt.

Ganztagseinrichtung

Im Rahmen der Umstellung der Kindergartenorganisation auf die Bedingungen des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) bieten wir in Absprache mit der Bielefelder Jugendhilfeplanung Plätze mit 35 und 45 Stunden Buchungszeit an.

Generell sind wir eine Ganztagseinrichtung mit Übermittag-Betreuung. Nach der Spielphase am Vormittag bekommen alle Kinder ein warmes Mittagessen und die Gelegenheit zum Mittagschlaf oder zu einer mittäglichen Enspannungsrunde.
In der Regel verbringen die Kinder also eine längere Zeit des Tages in der Kita, als dies im herkömmlichen Kindergarten üblich war.
Die Plätze stehen insofern bevorzugt Eltern mit einem entsprechenden Betreuungsbedarf zur Verfügung.
Selbstverständlich ist es in bestimmten Situationen z.B. während der Eingewöhnungzeit kein Problem sondern ausdrücklich gewünscht, vorübergehend auch einmal kürzere Betreuungszeiten zu vereinbaren.

Die Erfahrung zeigt allerdings, dass viele Kinder, nachdem sie sich gut in der Kita zurecht gefunden haben, von sich aus länger in der Einrichtung bleiben möchten, als manche Eltern ursprünglich für sie geplant hatten.
Schließlich halten sich in der Kita oftmals die wichtigsten SpielpartnerInnen der Kinder auf und sie wollen nicht verpassen, was in der Kita weiter vor sich geht.

Elterninitiative

Bei dem Verein Elternselbsthilfe Kindermühle e.V. handelt es sich um eine Elterninitiative. Dies bedeutet, dass die Eltern die Arbeiten des Trägers der Einrichtung übernehmen und sich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben um alle Belange des Betriebes (Finanzierung der Einrichtung, Einstellung des Personals, Einrichtung und Erhalt des Gebäudes, Gewährleistung eines funktionierenden Rahmens für die pägagogische Arbeit, etc.) kümmern und auch fortlaufend kümmern müssen, da es niemanden gibt, an den diese Arbeit delegiert werden könnte.

Unterstützung finden die Eltern bei unserem Dachverband - Der Paritätische - der uns die Arbeit mit einem breiten Angebot an Beratungs- und Dienstleistungen erleichtert.

Dennoch liegt der größte Teil der geschäftsführenden Verantwortung auf den Schultern derjenigen Eltern, die jeweils den Vorstand der Kindermühle bilden. Diese Arbeit wird ehrenamtlich ohne finanzielle Vergütung erbracht. Die Bereitschaft zur Übernahme eines der verschiedenen Ämter in den Gremien der Kita sollte bei der Überlegung, sein Kind in der Kindermühle anzumelden und betreuen zu lassen, sorgfältig und grundsätzlich positiv erwogen werden.

Elternbeteiligung
Alle Eltern sind eng in die Abläufe der Tagesstätte eingebunden. Die Einbindung findet über Elterngespräche, Kitafeste, Elternabende und regelmäßige Arbeitseinsätze für den Erhalt und die Ausgestaltung der Kita und nicht zuletzt über eine Beteiligung an der Kita-Rats- und Vorstandsarbeit statt.
Dienste

Je Erziehungsberechtigtem sind Leistungen im Umfang von 1,5 - 2 Arbeitsstunden je Monat zu erbringen, die zum Erhalt der Kita und zur Gewährleistung reibungsloser Abläufe unumgänglich sind.

Die Tatsache, dass Eltern sich auf diese Weise für die Kita engagieren, ist nicht nur eine wichtige Unterstützung für die MitarbeiterInnen der Kindermühle, die wiederum unmittelbar den Kindern zugute kommt. Die Erfahrung zeigt, dass auch die Identifikation mit der Einrichtung durch einen tätigen Beitrag zum Geschehen erheblich gesteigert oder gefestigt werden kann.

Ein Teil der wichtigen Dienste wie Putzen und Kochen werden zur Entlastung der Eltern von zusätzlich vom Verein angestellten und bezahlten Kräften bzw. externen Dienstleistern erledigt. Siehe auch... >>>

Betreuungspersonal

Zur Umsetzung der pädagogischen Ziele der Kita verfügen wir zur Zeit über 9 Planstellen für ErzieherInnen bzw. Ergänzungskräfte im Gruppendienst (2 Vollzeit-, 7 Teilzeitstellen), 1 Teilzeit-Stelle für die freigestellte Leitung, sowie im Kitajahr 2017/2018 über 1 3/5 Stellen für BerufspraktikanntInnen im Anerkennungsjahr o.ä...

Zusätzlich beschäftigen wir regelmäßig weitere PraktikantInnen verschiedener Ausbildungsgänge, da wir uns als Ausbildungseinrichtung verstehen, dem pädagogischen Nachwuchs gerne Einblick in unsere Arbeit gewähren und die KollegInnen fit machen wollen für ihre spätere berufliche Praxis.

 
Konzeptionelle Überlegungen
Alltag mit den Kindern bedeutet:
  • ganzheitliches, partnerschaftliches, situations- und kindorientiertes Arbeiten
  • Schulung der Sinneswahrnehmung
  • Rollenspiele ermöglichen, anregen und gemeinsam fortspinnen
  • intensives Naturerleben draußen
  • regelmäßige altersgruppenbezogene Projekte in den Kindertreffs
  • Ausflüge zur Erkundung des räumlichen und sozialen Umfeldes und zur Vertiefung von Projekten
  • gruppenübergreifende Angebote für gleichaltrige Kinder.
Mitarbeit der Eltern bedeutet:
  • Zeit und Engagement für die Kinder einzusetzen
  • gemeinsam kreativ zu sein
  • Kontakt mit anderen Eltern, Patenschaften für neue Eltern zu übernehmen
  • Mitsprache bei der inhaltlichen und personellen Ausgestaltung zu haben
  • Austausch über Erziehungsfragen
  • je Familie monatlich 3 - 4 Stunden - Alleinerziehende: 1,5 - 2 Std. - Elterndienst für anfallende Arbeiten rund um Einrichtung zu erledigen.
Qualität der Arbeit bedeutet:
  • sorgfältiger Umgang mit der Eingewöhnung der Kinder zu Beginn ihres Lebens in der Kita nach Bezugspersonen-Konzept
  • Hausbesuche bei Kindern und Eltern vor oder während der Eingewöhnung sowie in besonderen Lebenslagen, um sich in einem persönlichen Rahmen miteinander vertraut zu machen
  • die Beschäftigung spezieller Fachkräfte für Kleinstkindpädagogik
  • intensives Beobachten der Kinder und regelmäßige Reflexion der eigenen Arbeit
  • Personalentwicklungsgespräche führen und auswerten
  • Konzeptions- und Teamtage zu anstehenden Themen durchführen
  • Befragungen der Eltern zu anstehenden Themen und der Zufriedenheit mit der Betreuung im Allgemeinen
  • turnusmäßige Elterngespräche sowie Beratung in besonderen Situationen
  • regelmäßige Elternabende
  • zu aktuellen Fragen der Entwicklung und Erziehung von Kindern Vorträge mit externen Referenten organisieren
  • funktionierende Strukturen schaffen und leben.