Hol mal Feuer, Prometheus!

Ein generationsübergreifendes Mitmachkonzert über das Feuer hat dem kleinen Saal der Oetkerhalle ordentlich eingeheizt.

Musik verbindet Generationen

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An diesem Dienstagvormittag trafen sich die Musiker:innen des Eldering Ensembles mit zwei Gastspieler:innen, einer Puppenspielerin, einem Schauspieler – und natürlich mit den Kita-Kindern, den Senior:innen, vielen Familienangehörigen, Konzertbesucherinnen sowie den beteiligten Erzieherinnen und Musikpädagoginnen in der Rudolf-Oetker-Halle.

Schon im Vorfeld des Konzerts wurde im Zuge einer Projektwoche eifrig gebastelt, gesungen und geprobt. Kinder und Senior:innen begegneten sich, lernten sich kennen und bereiteten sich gemeinsam auf das große Konzert vor.

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Bereits Auftakt hatte es in sich: Wagners Finale der Götterdämmerung füllte den Saal mit imposantem Klang. Während die Kinder gemütlich auf Teppichen vor der Bühne saßen und die Senior:innen auf den Stühlen dahinter Platz nehmen konnten, entstand eine Atmosphäre von gespannter Aufmerksamkeit.

Wenn der Funke überspringt

Das Konzept des Mitmachkonzerts zeigte sich auf besondere Weise – die Teilnehmenden waren nicht aktiv auf der Bühne, sondern wurden immer wieder von ihren Plätzen aus in die Handlung eingebunden. So konnten sowohl Kinder als auch Senior:innen ganz entspannt teilnehmen, ohne sich überfordert zu fühlen, und trotzdem tief in die Musik eintauchen.

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Zwischen den Musikstücken führten eine charmante Puppenfigur – ein kluger, von der Puppenspielerin geführter Geier – und ein Schauspieler durch das Programm und erzählten die Geschichte von Prometheus, dem Feuerbringer.

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Die Stückauswahl anspruchsvoll und eindrucksvoll: von Strawinskys Feuerwerksmusik über Beethovens Geschöpfe des Prometheus bis hin zu Werken von Bargiel und Liszt. Besonders in der ersten Hälfte war die Energie im Raum deutlich zu spüren – das Thema „Feuer“ zog sich wie ein roter Faden durch das Konzert und steckte das Publikum spürbar an.

Ein Projekt, das begeistert

Bei der abschließenden Feuerwerksimprovisation wurde dann gemeinsam geklatscht, bewegt und mitgemacht – die Stimmung war ausgelassen, der Saal voller Leben.

Zum Schluss war klar: Das Projekt war ein voller Erfolg. Der Funke der Musik sprang über, alle Generationen wurden berührt – und so manche Melodie und so manches Wort blieben noch lange im Ohr, als sich der Saal langsam leerte.

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